Was ist beim Kauf von LED Spots zu beachten?

Welche LED Spots sind für welchen Zweck geeignet?

Der erste Schritt der Auswahl besteht aus der Überlegung, für welchen Zweck die LED-Spots vorgesehen sind. Geht es um eine Grundbeleuchtung für einen Wohnraum oder soll mit der gezielten Beleuchtung von Objekten ein Effekt erzielt werden? Ist die Beleuchtung einer Arbeitsfläche gewünscht? Außerdem sind auch noch technische Rahmenbedingungen zu klären wie etwa die Feuchtigkeit, die in Badezimmern und in der Küche herrscht und für die geeignete Spots verwendet werden müssen.

Welche Spots nehme ich als Grundbeleuchtung?

Dafür sind Spots der einfachen Schutzklasse IP20 geeignet. Die Farbe und Form der Leuchten lassen sich auf die Einrichtung des Raums abstimmen. Für eine allgemeine Beleuchtung bieten sich Spots mit einem größeren Abstrahlwinkel von etwa 60°-120° an. Spots zeichnen sich aber gerade dadurch aus, dass sie dort gezielt eingesetzt werden können, wo Licht gebraucht wird. Für solche Zwecke sind Leuchten mit kleinerem Abstrahlwinkel von 38° optimal, besonders wenn es sich um schwenkbare Ausführungen handelt, deren Richtung sich mit einer Feineinstellung genau einstellen lässt. 

Welche Spots nehme ich, um Highlights zu setzen?

In diesem Fall ist klar, dass die Platzierung der Spots der wesentliche Punkt ist. Der Abstand zwischen Spot und angestrahltem Objekt sollte möglichst klein gehalten werden. Durch die geringe Hitzeentwicklung von LED-Leuchten ist das problemlos möglich. Besondere Lichteffekte lassen sich aber auch ohne direktes Anstrahlen von Einrichtungsgegenständen erreichen. Ein Spot mit kleinem Abstrahlwinkel wird dafür etwa 15cm von einer Wand entfernt an der Decke angebracht. So entstehen aparte Lichtkegel an der Wand, besonders wenn mehrere Spots auf diese Weise verbaut werden. 

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Auf welche Besonderheiten muss ich bei der Installation im Bad oder in einem anderen Feuchtraum achten?

Die in Feuchträumen herrschenden Bedingungen erfordern die Verwendung von Leuchten mit einer entsprechenden Schutzart. Man unterscheidet zwei Stufen der Widerstandsfähigkeit gegen Wasser. Die Schutzklasse IP44 bezeichnet spritzwassergeschützte Spots, die sich zum Beispiel für einen Platz über einer Spüle eignen. Strahlwassergeschützte Leuchten der Schutzklasse IP65 können auch in einer Dusche verbaut werden.

 

LED Spots: Deckeneinbau oder Deckenaufbau?

Einbaustrahler

Beim Einbau in einer Decke bilden die Leuchten keine Erhebungen auf der Decke, sondern schließen mit der Fläche sauber ab. Möglich ist ein solcher Einbau aber nur, wenn die erforderliche Einbautiefe der Decke vorhanden ist. Die genauen Abstände hängen von den verbauten LED Spots ab. Das Design der Spots ist oft von schlichter und zeitloser Eleganz geprägt. Zum Einbau werden Löcher in die abgehangene Decke gebohrt und die Spots werden an die Stromleitung angeschlossen. Mit etwas Erfahrung können solche Arbeiten auch selbst durchgeführt werden. Immer möglich und oft empfehlenswert ist die Ausführung durch einen Fachmann.

LED-Einbauleuchten

Deckenaufbaustrahler

Decken-Aufbaustrahler sind vor allem dann interessant, wenn die Zimmerdecke nicht die notwendige Einbautiefe bietet. Unsere einflammigen Deckenstrahler verfügen über dezente, sehr moderne Designs, die zu harmonischen Hinguckern werden. Sie lassen sich ebenso einfach montieren und stehen den Einbaustrahlern hinsichtlich des Designs und der Funktionalität in nichts nach.

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Welche LED Lichtfarbe ist für welchen Zweck passend? 

Warmweiss mit einer Farbtemperatur von 2700 bis 3000 Kelvin entspricht in etwa dem Licht einer traditionellen Glühbirne. Das warme und gemütliche Licht ist passend für Wohn- und Schlafräume. Etwas nüchterner ist neutralweiss mit 4000 Kelvin, das sich als Licht für konzentriertes Arbeiten eignet, aber trotzdem hell und einladend ist und auch einen Wohlfühlcharakter besitzt. Solche Leuchten werden oft in der Küche, im Badezimmer und in Arbeitsräumen eingesetzt. 

Was muss ich beim Einbau von LED Spots beachten?

Für Einbauspots ist normalerweise eine Hohldecke mit einer Einbautiefe von 80 bis 90mm erforderlich. Wir bieten jedoch auch extra flache Einbauleuchten an, für die eine Einbautiefe von 30mm ausreicht. 

Beim Bau, bei der Sanierung oder Renovierung empfiehlt es sich sehr, die Position der Spots bereits einzuplanen. Dann können die elektrischen Leitungen so verlegt werden, dass das Anschließen der Spots problemlos möglich ist. Am einfachsten ist ein Einbau von Spots in abgehangenen Decken, wie zum Beispiel einer Rigipsdecke. Die heute üblichen Spots werden mit integriertem Trafo geliefert, der direkt mit der Netzspannung von 230 Volt verbunden werden kann. So lassen sich beliebig viele Spots in Reihenschaltung anschließen. 

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Aufbauspots werden außen an der Decke angebracht und an die vorhandene Stromleitung angeschlossen. Auch hier wird empfohlen, für die Installation einen Fachmann hinzuzuziehen. 

Fazit

Hochwertige LED Spots zeichnen sich dadurch aus, dass sie wenig Strom verbrauchen und geringe Hitze entwickeln. Daraus ergeben sich Vorteile für den Brandschutz, die Energieeffizienz und eine hohe Lebensdauer. 

LED Spots lassen sich auch langfristig nutzen und das nicht nur ihres zeitlosen Designs wegen. Ist die verbaute Technik des wechselbaren Leuchtmittels veraltet, kann sie einfach ausgetauscht werden. Dieser Technologiewechsel ist bereits einmal erfolgt und zwar von Halogenlampen zu LED Leuchtmitteln. 

Mit der Möglichkeit zu einem weiteren solchen Austausch und Upgrade ist auch in Zukunft zu rechnen. Absehbar ist eine Aufrüstung zu einem Smart Home Leuchtmittel, das einfach in die bestehenden Spots eingesetzt werden kann. Auf diese Weise ist mit plug'n play die Anpassung an eine neue Technologie reibungslos möglich, ohne die bestehenden Spots austauschen zu müssen.

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