Terrassenbeleuchtung - Möglichkeiten, Einbauarten und Tipps

Die Terrasse ist bei angenehmen Temperaturen wie ein zweites Wohnzimmer. Sie ist perfekt, um mit der Familie oder Freunden eine entspannte Zeit zu genießen. Dabei darf eine gemütliche und zweckmäßige Beleuchtung nicht fehlen. Der folgende Ratgeber erläutert die verschiedenen Funktionen und Einbauarten der Terrassenbeleuchtung, in welchen Varianten sie stimmungsvoll wird und worauf es bezüglich der Sicherheit zu achten gibt.

Terrassenbeleuchtung - verschiedene Funktionen

Im warmen Frühling und Sommer wird die Terrasse gern zum erweiterten Wohnzimmer. Hier wird gegessen, gearbeitet, gespielt, gelesen oder relaxt. Die Terrassenbeleuchtung sollte daher sowohl funktional, aber natürlich auch dekorativ sein und Gemütlichkeit schaffen. Sehr sinnvoll ist auf einer Terrasse ein Bewegungsmelder, beispielsweise in der Form von LED-Leuchten an der Wand. So dient die Terrassenbeleuchtung auch als Einbruchschutz. Für Treppenstufen eignen sich beispielsweise Sockelleuchten, die für mehr Sicherheit sorgen. Für welchen Zweck auch immer, die LED-Technologie vermeidet einen hohen Stromverbrauch, denn bei diesen Leuchten ist er bis zu 90% niedriger. Zudem punkten sie mit einer langen Lebenszeit.

Welche verschiedenen Einbauarten gibt es?

Die Terrassenbeleuchtung lässt sich auf unterschiedliche Weise realisieren, individuell für jede Terrasse, ganz nach Geschmack und Stimmung:

Direkte Beleuchtung

Die allgemeine Beleuchtung, das direkte Licht, sorgt dafür, dass es hell genug ist. Die Basis ist eine Deckenleuchte, die am besten über dem Tisch angebracht wird. Einbaustrahler erfüllen ebenso ihren Zweck. Vor allem der Sitzbereich sollte optimal ausgeleuchtet sein. Deckenleuchten haben meist einen breiten Abstrahlwinkel, sodass sie für eine ideale Allgemeinbeleuchtung sorgen. Auch Wandleuchten können die Terrasse im richtigen Licht erstrahlen lassen. Mobile Akkuleuchten können ebenso eine Option sein, da sie sich problemlos umstellen lassen.

Indirekte Beleuchtung

Eine Akzentbeleuchtung bzw. indirektes oder gedämmtes Licht ist in den gemütlichen Stunden ideal, denn es sorgt gerade in der Abenddämmerung für angenehme Stimmung. Damit kann man auch bestimmte Bereiche auf der Terrasse beleuchten und in Szene setzen, beispielsweise einen schönen Blumenkübel. Dafür geeignet sind zum Beispiel:

  • LED-Bodenstrahler
  • LED-Spots
  • LED-Strips
  • Wandleuchten mit nach oben abstrahlenden Lichtkegeln
  • Lichterketten

 

Damit lassen sich verschiedene Stellen akzentuieren. Lichterketten kann man beispielsweise an der Terrassenüberdachung befestigen. An den Rändern hängen sie herunter. Lampions, Fackeln, Öllampen und Kerzen sind geeignete ergänzende Stimmungslichter. Vorteilhaft an LED-Licht ist nicht nur die Energieersparnis, sondern auch, dass Insekten nicht angelockt werden, denn Leuchtdioden produzieren kein ultraviolettes Licht, das ihnen der Orientierung dient. Wer seine Terrasse nicht verkabeln möchte, kann Lichtquellen ohne Strom verwenden. Ideal sind Solarleuchten, die sich tagsüber bei Sonnenlicht aufladen und somit keine Stromkosten verursachen. Auch bestimmte Wandleuchten, Bodenstrahler und Pollerlampen sind mit Solarmodulen ausgestattet.

Verschiedene Möglichkeiten der Platzierung

Steht das Lichtkonzept, folgen die Lichtquellenauswahl und passende Positionierung. Für eine stimmungsvolle Beleuchtung werden am besten die Allgemein-, Zonen- und Stimmungsbeleuchtung kombiniert. Wichtig bei der Planung ist neben der Aktivität die Größe der Terrasse. Bei wenig Platzangebot sind Wandleuchten und Bodeneinbaustrahler eine gute Wahl. Bodenlicht begrenzt die Terrassenfläche, sorgt aber gewöhnlich nicht für die notwendige Grundhelligkeit, sondern bietet eher Orientierung. Alternativ zu Bodeneinbauleuchten sind auch Erdspieße geeignet, die einfach in die Erde gesteckt werden. Lichtquellen können an vielen Stellen einsetzt, fest verbaut oder mobil werden, zum Beispiel in der Form von Stehleuchten. Mit mobilen Varianten wird immer der Bereich erhellt, wo das Licht gerade benötigt wird. Es gibt für jeden Bedarf die passenden Lösungen, mit der aus der Terrasse ein ausreichend beleuchteter, gemütlicher und sicherer Ort wird. Außergewöhnliche Effekte ermöglichen dimmbare Lichtquellen. Damit lässt sich die Helligkeit an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen.

Smart Home liegt im Trend

Die Terrassenbeleuchtung lässt sich auch in das Smart Home integrieren. Damit kann man mit einem mobilen Gerät, wie dem Smartphone per App oder mit der Fernbedienung selber festlegen, wann die Beleuchtung auf der Terrasse an- und ausgeschaltet wird. So gibt man Fremden das Gefühl, auch wenn man im Urlaub ist, zu Hause zu sein. Dies kann potentielle Einbrecher fernhalten. Je nach Hersteller und Modell können die smarten Lichtlösungen auch per Sprachsteuerung gesteuert werden, beispielsweise mit dem Google Assistenten oder Amazon Alexa.

Auf Sicherheit achten

Bei der Terrassenbeleuchtung gibt es hinsichtlich der Sicherheit einiges zu beachten. Herumliegende Stromkabel werden schnell zur Stolperfalle. Bei Solar-Beleuchtung entfällt dieses Problem. Im Außenbereich muss man zudem auf die IP-Klassen achten:

  • IP44: spritzwassergeschützt für eine Montage an der Wand oder unter dem Terrassendach
  • IP65: strahlwassergeschützt für Bodeneinbauleuchten
  • IP67: Schutz der Leuchte gegen zeitweises Untertauchen

 

Eine unter dem Dach installierte Beleuchtung ist besser geschützt als unter freiem Himmel. Hier genügt IP44. Gibt es keine Terrassenüberdachung, ist eine hohe IP-Schutzklasse wichtig. Es sollte in dem Fall mindestens IP65, noch besser IP67 sein.

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