Die passende Beleuchtung für Ihren Garten

Ein Garten soll nicht nur am Tag seine Wirkung entfalten, sondern auch in der Nacht. Vor allem im Sommer sitzen viele Gartenbesitzer stundenlang auf der Terrasse. Eine gute Gartenbeleuchtung sorgt für die richtige Stimmung. Der folgende Artikel zeigt die vielfältigen Möglichkeiten anhand einer Teichbeleuchtung auf.

Gartenbeleuchtung im Wandel

Eine Gartenbeleuchtung zu installieren war früher sehr aufwendig. Im Handel waren nur einfache Glüh- und Halogenlampen erhältlich, die über das Stromnetz versorgt werden mussten, was lange Stromleitungen quer durch den Garten zur Folge hatte. Das war nicht nur unpraktisch, sondern auch mit hohen Kosten verbunden.

Die heute erhältlichen Lampen werden mit LEDs betrieben und sind in vielfältigen Formen erhältlich. Sie erhalten Schirmlampen, Lampen in Kugelform, Spotleuchten und viele andere Formen. Damit lassen sich Gegenstände anstrahlen und bestimmte Bereiche des Gartens hervorheben.

Der Stromverbrauch dieser Lampen ist sehr gering und liegt meist bei 10 oder 20 Watt. Einige Spotlights verbrauchen allerdings bis zu 50 Watt. Bei diesem niedrigen Stromverbrauch ist nicht unbedingt ein Stromanschluss notwendig, Solarzellen oder Akkus genügen auch

Die Vorteile von LEDs

LEDs haben gegenüber herkömmlichen Glühbirnen einige Vorteile, die viele Kunden überzeugen, sodass LEDs bei der Gartenbeleuchtung weit verbreitet sind:

  • LEDs verbrauchen wenig Energie
  • Die Wärmeabstrahlung ist geringer
  • Sie sind langlebiger als herkömmliche Glühlampen
  • Kunden können Lampen in verschiedenen Leuchtfarben kaufen, sogar ein Farbwechsel ist möglich
  • Die Lampen funktionieren nicht nur mit Strom, sondern auch der Betrieb mit Batterien, Solarstrom oder Akkus ist möglich
  • Einfache Montage, trotzdem sollten Arbeiten an Elektrogeräten immer vom Fachmann durchgeführt werden

Den Gartenteich beleuchten

Kaum eine andere Beleuchtung bringt so viel Stimmung in Ihren Garten wie die Beleuchtung des Teichs. Sie können diesen von der Seite und sogar unter Wasser beleuchten. Es ergeben sich daraus schöne Effekte, die Sie und jeden Ihrer Besucher in den Bann schlägt.

Bei jeder Beleuchtung im Garten sollten Sie immer auch an die Tiere und Pflanzen denken, die in Ihrem Garten leben. Leuchten Sie niemals den Teich vollständig aus. Das ist erstens nicht schön und zweitens stört es die Tierwelt in Ihrem Teich. Viele Bewohner sind nachtaktiv und suchen bewusst dunkle Bereiche auf. Durch eine schwache Beleuchtung des Teichs stören Sie den Biorhythmus Ihrer Tiere und Pflanzen nicht.

Um die Tiere zu schonen und Strom zu sparen, sollten Sie ein Steuerungssystem installieren, welche die Beleuchtung zu einem bestimmten Zeitpunkt ein- und wieder ausschaltet. Bei einer geringeren Beleuchtung wagen sich nachtaktive Tiere hervor, die Sie dann gut beobachten können.

Die passenden Standorte für Ihre Beleuchtung

Sie können die Beleuchtung am Teichrand platzieren, schwimmende Lampen einsetzen und sogar Unterwasserlampen benutzen.

Die Beleuchtung am Teichrand ist für die Sicherheit wichtig, denn Ihre Gäste sehen den Teich rechtzeitig. Außerdem können Sie mit einer gezielten Platzierung bestimmte Pflanzen am Teichrand hervorheben. Früher waren häufig Schwimmkerzen im Einsatz. Diese mussten täglich ausgewechselt werden, denn ihre Brennzeit beträgt nur fünf Stunden.

Heute bekommen Sie im Handel Seerosen oder Schwimmkugeln, die mit LED-Leuchten und mit Solarzellen versehen sind. Bei LEDs lassen sich verschiedene Farben einstellen, womit Sie weitere interessante Effekte erreichen können.

Bei Unterwasserleuchten sollten Sie darauf achten, dass diese für den dauerhaften Gebrauch unter Wasser zugelassen und VDE geprüft sind.

Diese Lampen eigenen sich für den Gartenteich:

  • Spots, die nicht nur auf dem Wasser, sondern auch unter der Wasseroberfläche eingesetzt werden können
  • Strahler: Um bestimmte Bereiche des Teichs oder der Umrandung hervorzuheben
  • Sockelleuchten, um den Beckenrand zu erhellen
  • Bodenleuchten: Für den Beckenrand

Die IP-Schutzklassen beachten

Die IP Schutzklasse bezeichnet den Schutz vor Wasser. IP bedeutet International Protection. Leuchten, die Sie im Freien benutzen, sollten immer eine IP-Schutzklasse aufweisen. Für den Teichrand genügt die Schutzklasse IPX4. Wählen Sie für Lampen, die sich auf dem Wasser befinden die Schutzklasse IPX7 und für Leuchten unter Wasser IPX8.

Was bei einer Teichbeleuchtung wichtig ist

Bei einer Teichbeleuchtung sind LEDs eine gute Wahl. Sie sind sparsam im Verbrauch, geben wenig Wärme ab und können sogar in verschiedenen Farben leuchten. Achten Sie bei der Auswahl der Lampen auf die passende IPX-Zertifizierung für den jeweiligen Einsatzzweck. Unter der großen Auswahl gibt es auch Lampen, die auf dem Wasser schwimmen und die Sie unter Wasser einsetzen können. Der Teich sollte niemals vollständig ausgeleuchtet sein. Planen Sie auch dunkle Bereiche mit ein, in denen sich die Fische zurückziehen können. Das Licht darf nicht zu aufdringlich sein und sollte auf gar keinen Fall blenden. Lassen Sie die Teichbeleuchtung nicht die ganze Nacht brennen. Es gibt Zeitschaltuhren, welche die Lampen nach einer gewissen Zeit ausschalten, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.

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